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Unsere Erlebnisse & Impressionen

Ausflug mit Jasmin nach Miravet

Es war Mitte September 2014 und hier auf der ChaNala eine wirklich tolle Zeit. Die Sonne ist noch richtig schön warm und man kann die Ausflüge noch mit kurzen Sachen genießen. Zu Besuch bei uns ist Jasmin, eine junge Wwooferin* aus Österreich, die einige Zeit bei und mit uns verbringt.

Öffnungseiten der Festung

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsam haben wir viel erlebt und von einem Erlebnis, dem Ausflug ins schöne Miravet, berichte ich heute rückblickend. Wir haben uns relativ spät, nach getaner Arbeit, auf den Weg zur der kleinen Fähre gemacht, die uns sicher über den Fluß Ebro bringen sollte. Diese befindet sich nur ca. 3 km von Rasquera (wo wir leben) entfernt. Das Überqueren des Flusses mit dieser alten Fähre ist eine einzigartige Erfahrung, denn die Fähre wird lediglich von der Strömung des Flusses angetrieben. So sah früher die Schifffahrt auf dem Ebro in den meisten Teilen des Landes aus.

Jasmin auf der Fähre Die Festung von Miravet Jasmin & Franziska 

Wir drei, Jasmin, Franziska und ich sind, nach einer idyllischen Fährfahrt inkl. kleinem Schwätzchen mit dem Fährmann, auf der anderen Seite angekommen, um uns weiter auf den Weg nach Miravet, einem historischen Dorf mit ca.850 Einwohnern, zu machen. Das Dorf liegt ca. 500 Meter von der Anlegestelle entfernt und man kann es bereits sehen.

 

Vor Ort schauen wir uns erstmal ein wenig um. Miravet ist an einem Felsen gebaut und man durchquert es durch kleine enge Gassen , die entlang an kleinen süßen Häuschen führen, die meist direkt am Abhang zum Fluß oder am Berg gebaut sind. Unser Ziel ist es, dem mit wunderschönen Pflastersteinen gepflasterten Weg, hinauf bis zur Festung Miravet, die arabischen Ursprungs ist, zu folgen. Wir möchten von dort aus den klasse PanoramaBlick genießen und uns die Gegend um unser Zuhause mal von oben ansehen. Auf unserem Weg begegnet uns das ein oder andere Interessante, wie zbsp. riesige wild wachsende Kakteen, die gerade Früchte tragen. Mh, lecker, da können wir nicht dran vorbei, ohne zu probieren und ja: "Mh lecker" ist schon treffend. Der Weg führte uns weiter vorbei an anderen Bäumen, die uns doch sehr interessierten. Jasmin und Franziska nahmen eine Abkürzung und kletterten zu einem dieser interessanten Bäumen, um seine Früchte zu kosten. Es handelte sich um einen Granatapfelbaum.

 leckerer Granatapfel Franziska liebt diese Früchte

Nach ca. 30 Minuten Weg (verzögert durch Naschereien) sind wir endlich angekommen. Nun schon mal oben, erkundigen wir uns auch ein wenig über diese Festung und erfahren, dass sie von den Mauren im IX. Jhd. erbaut wurde und es eines der letzen islamischen Bollwerke Kataloniens ist. Ein Herr Namens Ramon Berenguer IV eroberte die Festung im Jahre 1153 und er übergab sie den Tempelrittern. Die königlichen Truppen belagerten die Festung lange und mit Auflösung der Tempelordens wurde sie zum Besitz der Hospitalisier. Diese Festung hatte eine entscheidende Rolle in verschiedenen historisch bedeutenden Momenten, was scheinbar an ihrer strategisch günstigen Lage festzumachen ist.

 

Der Weg runter ist ebenso schön und unten im Dorf angekommen, entscheiden wir uns in einem der Cafés noch etwas zu trinken, bevor wir den Heimweg antreten.

Liebe Grüße Michelle & Franziska

Wwooferin* eine Person, die über den Verein Wwoof Kontakt zu Höfen sucht, um dort mitzuerleben und zu arbeiten. erfahre mehr über das wwoofen hier