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Kompostklo

Seit einigen Tagen ist das Wetter wieder ausreichend mild, sodass wir ein neues Bauprojekt begonnen haben. Die Rede ist von unserer zukünftigen Gästetoilette, welche wir als Kompost- bzw. Trockentoilette bauen möchten.

Im Sommer letzten Jahres haben wir bereits Baumstämme  in einem nahegelgenen Gebiet gefällt, welches vor drei Jahren gebrannt hat. Wir haben also nur tote Pinien gefällt. Die verbrannte Rinde war relativ leicht zu entfernen, einige Stämme haben wir noch etwas glatt geschliffen. Bis jetzt sind die Stämme noch nicht behandelt. Leider mussten wir schon bei einigen Stämmen unerwünschte Untermieter, z.B. die hier häufig verbreitete Holzwespe feststellen. Wir haben noch kein natürliches Mittel gegen Holzwespen oder andere Insekten gefunden. Auf Anraten eines Restaurateurs im Bekanntenkreis haben wir Altöl besorgt, welches man mit Diesel gemischt auf die Bäume aufragen könnte. Das ist aber ebenfalls nicht gerade natürlich, sodass wir gerne noch etwas über diese Methode und eventuelle Alternativen nachdenken möchten.

Michelle holt verbranntes Holz verbranntes Holz

Nachdem nun ein Platz für die Komposttoilette endlich als gut empfunden wurde, folgte letzte Woche der erste Spatenstich. Wir haben einen Platz am "Abhang", bzw. einer Erhöhung mit Mauer ausgewählt, da wir sehr steinigen, festen Boden haben, in den man nur beschwerlich ausreichend tiefe Löcher ( für die Fäkalien) graben kann. Man wird seine Notduft also über dem Mauervorsprung verrichten.

Der Bau am unteren teil der Mauer:

Die Grundpfeiler bestehen aus vier hohen, knapp 4m langen Pinien. Diese haben wir quadratisch angeordnet, senkrecht 50 cm in die Erde eingebuddelt und die Erde ringsherum mit aller Kraft festgetreten. Zugegeben auf den ersten Blick nicht sehr vertrauenserweckend. Stabilität erhalten sie erst durch das Gewicht des eigentlichen Klohäuschens, welches auf zwei waagerechten Balken, die jeweils zwei Pinien verbinden und auf dem Mauervorsprung aufliegen, errichtet wird.

Begonnen haben wir mit der Bodenplatte des Häuschens in ca. 1,60m Höhe. Wir haben aus einer Auswahl unterschiedlichster Paletten zwei Stück zersägt, anschließend lückenlos und etwas versetzt wieder aneinander gebracht und als stabile Bodenplatte verschraubt. das war einfach und kostengünstig.

Jetzt werden nach und nach die Wände des Häuschens errichtet. Diese bestehen ebenfalls aus Palettenholz. 

    

 

Fortsetzung folgt..